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Coldplay - Viva la Vida PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ben Fischer   
Dienstag, 15. Juli 2008 um 23:51 Uhr
Cover 'Viva la Vida' (Bild: Coldplay / Parlophone EMI)... or Death and All His Friends ist das, was man wohl ein reifes Album nennen könnte. In sich stimmig, abwechslungsreich und von Brian Eno sauber produziert kommt die mittlerweile vierte Platte der Britpopper von Coldplay daher. Kein Wunder, dass sich Viva la Vida, wie schon das Vorgängerwerk X&Y, nicht nur in Großbritannien, sondern unter anderem auch in Deutschland und den USA auf die Pole Position der Albumcharts katapultiert hat. Und zu meiner eigenen Überraschung kann ich den Erfolg sogar nachvollziehen.

Was kannte ich schon von Coldplay? Wenn ich ehrlich bin, nicht allzu viel. Das gefeierte Debutalbum Parachutes verstaubt im CD-Regal und ein paar Songs waren im Radio nicht zu überhören. Insgesamt immer ganz nett, aber richtig mitgerissen hat es mich nicht. Und auch Viva la Vida ist keine Scheibe, die einem sofort die Ohren wegpustet. Aber sie kommt an, trifft den Nerv und zieht einen - zumindest einen Coldplay-Unvorbelasteten wie mich - in ihren Bann.

Die zehn Songs auf Viva la Vida sind allesamt äußert harmonisch. Dass Coldplay-Frontman Chris Martin gut singen kann ist kein Geheimnis. Aber vor allem der mitunter massive Einsatz von Orgeln und Streichern befeuert die Harmonie nachdrücklich, wirkt aber nie wirklich zu dick aufgetragen. Allerdings beschleicht mich beim Hören das latente Gefühl von Winter. Oder um es mit Kaiser Franz zu sagen: „Is denn scho Weihnachten?“

Egal, auch an ruhigen Sommerabenden lässt sich mit Viva la Vida wunderbar chillen und träumen. Meine persönlichen Anspieltipps sind dabei die Songs "42", "Yes" (mit einem von insgesamt zwei hidden tracks) und die erste Single-Auskopplung "Violet Hill". Und beim Betrachten des Album-Covers kann man gleich noch seine Geschichtskenntnisse testen, zeigt es doch einen Auschnitt aus dem1830 entstandenen Gemälde von Eugène Delacroix "Die Freiheit führt das Volk", das die Pariser Julirevolution vom Juli 1830 bildlich festhält. Das Werk hängt heute übrigens im Louvre in Paris.

Tracklist:
1. "Life in Technicolor"
2. "Cemeteries of London"
3. "Lost!"
4. "42"
5. "Lovers in Japan/Reign of Love"
6. "Yes" (+ hidden track "Chinese Sleep Chant")
7. "Viva la Vida"
8. "Violet Hill"
9. "Strawberry Swing"
10. "Death and All His Friends" (+ hidden track "The Escapist")

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 09:18 Uhr
 
Kommentare (1)
Schön geschrieben
1 Donnerstag, 28. August 2008 um 16:38 Uhr
???
Du solltest Parachutes nicht verstauben lassen.

Gr v J

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